Archiv für Oktober 2005

Tipp: typokurz

Das PDF-Dokument »typokurz« enthält auf knapp 12 Seiten die wichtigsten Satzregeln, im Wesentlichen die Mikrotypografie betreffend. Damit sind die typografischen Fehler abgedeckt, die dem Fuldataler Hochschulmitarbeiter Christop Bier beim Lesen verschiedenster Texte am häufigsten aufgefallen sind. Hierzu gehören Briefe, Bewerbungen, Vorlesungsskripte, Referate, Hausarbeiten, Diplomarbeiten, aber auch wissenschaftliche Artikel für Journals, die noch nicht vom Verlag/Satzbüro/Lektor korrigiert wurden.

Wer diese Regeln beachtet, erleichtert dem Leser das Erfassen des Inhalts. Mir wird an dieser Stelle immer wieder gerne entgegnet, dass es doch wohl nur auf den Inhalt und nicht die Form ankäme. Dies ist einerseits ein Irrtum und andererseits enthalten beispielsweise Satzzeichen selbst inhaltliche Informationen. Es macht nunmal einen Unterschied, ob an einer Stelle im Text ein Gedankenstrich oder ein Bindestrich steht oder ein Ausrufezeichen oder ein Fragezeichen. Form und Inhalt gehören zusammen; ein roter Klecks ist etwas anderes als ein rotes Herz. Außerdem achten doch die Allermeisten sehr genau auf eine korrekte Orthografie. Wer diesbezüglich auf den Duden schwört, findet auch dort Regelungen und Hinweise wie Anführungszeichen, Gedankenstriche etc. zu setzen sind. Natürlich geht die Typografie weit über diese Dinge hinaus. Doch diese in typokurz zu behandeln, würde den Rahmen sprengen. Es geht um für jedermann (und für jede Textverarbeitung) leicht umsetzbare Regeln.