Warum bin ich nicht viel früher auf dieses interessante Projekt aufmerksam geworden? Erst durch das Chaosradio 103 erfuhr ich von Ellen Reitmayr, der Mitbegründerin von OpenUsability.org.
The idea behind is simple: There are many Usability Experts who want to contribute to software projects. And there are many developers who want to make their software more usable, and as a consequence, more successful.
Auf OpenUsability.org werden OpenSource-Software-Entwickler an Usability Experts vermittelt - und anders herum. Als Mitglied kann man Projektgruppen beitreten, über die gelisteten Softwareprodukte diskutieren und als Gebrauchstauglichkeitsexperte schließlich Reporte zur Verbesserung schreiben. Natürlich versucht OpenUsability.org selbst den Methoden von Usability und Accessibility Rechnung zu tragen und darf in manchen Bereichen durchaus als Vorbild für eigene Weblösungen dienen.
Was jedoch irritiert ist die meiner Meinung nach misslungene Lokalisierung der Persönlichen Seite. Denn stellt man die Sprache von Englisch (Standard) auf Deutsch um (bzw. “German”, wie es im Pulldown-Menü erscheint), dann liest man nach einem Neuladen der Seite eine unsägliche Mischung aus englischen Überschriften, holprig übersetzten deutschen Texten und nicht darstellbaren deutschen Sonderzeichen. Umlaute, sowie das “ß” werden (zumindest in einem Safari mit Standardeinstellungen) als was auch immer dargestellt. Wählt man dann auf der Englisch-deutschen-Persönlichen Seite den Menüpunkt Home (deutsch?), Members (deutsch??) oder Projekt Baum (Deppen Leer Zeichen), so sind die kompletten Seiteninhalte wieder englisch. Dafür aber dann fehlerfrei ;-).
Technorati Tags:
openusability, hci, usability, accessability