Das Camp war anstrengend. Aber gut. Sehr gut sogar. Nun droht mittlerweile die Blogosphäre an Beiträgen zu platzen und auch Flickr musste wegen uns scheinbar neue Festplatten ordern…
Höchste Zeit, dass ich ebenfalls meine Eindrücke des Camps zusammenfasse, das für viele bereits am Freitag begann.
Denn das Social Event lockte die ersten BarCamper ins #TAUSEND auf der Aachener Straße. Zu gesponsertem Kölsch wurde dort das von Web Montagen bekannte Socializing betrieben. Man lernte sich kennen oder fachsimpelte bereits über erste Themen. Ich traf dabei auf Chilly, der mir die Vorzüge von sevenload näher brachte. Für Videos ebenfalls mein Favorit, bleibe ich bei meinen Fotos aber doch lieber bei flickr.
Später am Abend zog ich mich schließlich mit Kai und Jan zurück, um noch letzte Orga-Arbeiten zu erledigen…
7:00 Uhr, Wecker klingelt. Um 8:30 Uhr nach einiger Verfahrerei schließlich doch angekommen. Schnell wurde das Registration Desk aufgestellt, auch für die Vorstellungsrunde und Agenda-Planung blieb nicht viel Zeit. Denn um 9.30 Uhr sollten bereits die aus Berlin gesandten Creative Commoners am Köln/Bonner Flughafen landen. Kai spielte Taxifahrer, ich Kartenverdreher und nach einigen “Abkürzungen” kamen wir sogar einigermaßen pünktlich an. Ganz im Gegensatz zu unseren Gästen. Durch ein Missverständnis waren wir eine Stunde zu früh dran und so hieß es nun “Waiting for the Commons“, was uns Zeit ließ etwas zu frühstücken.
Zurück im Camp klickerte ich erstmals den WPA-Key in mein Macbook und staunte nicht schlecht über die Performance des Netzes. Aufwachen. Socializing. Mittagessen. Danke für die Muffins, Schoko! Noch eine halbe Stunde bis zum Beginn meiner ersten Session: Die Arbeit von Creative Commons International. Zunächst per Video-Chat dazu geschaltet, konnte ich später live teilnehmen.
Tessi und Catharina aus dem Berliner Büro führten dabei die Teilnehmer in die grundlegenden Arbeiten der Stiftung ein und erklärten relevante Lizenzmodelle. Eine insgesamt interessante Session über ein sehr wichtiges Thema, auch wenn mir dabei wenig neue Informationen vermittelt wurden. Leider blieb auch im Anschluss nicht genügend Zeit, um tiefer gehende Diskussionen zu beginnen, da der Flieger zurück in die Hauptstadt rechtzeitig erreicht werden musste. Ich jedoch hatte Glück auf der Rückfahrt zum Flughafen einige meiner Fragen in einer “Privat-Session” erläutert zu bekommen.
Etwas später als die anderen Teilnehmer malte sich am Nachmittag Stefan von Plazes sein Namensschild und lud noch einen Stoß Aufkleber bei uns ab, welche direkt in die Schwag-Bags wanderten. Seine Session war gegen 18 Uhr die zweite und letzte meines ersten BarCamp-Tages.
Nach einer kurzen Vorstellung seiner Firma Plazes, wandte sich Stefan anderen Geodaten-basierenden Anwendungen zu und lud zur Diskussion über Mapping, Geotagging und Location Publishing ein. Eine spannende Session, die es hoffentlich bald als Video-Mitschnitt im Wiki geben wird.
Schließlich endete der erste Abend mit einem abschließenden Networking in der Cafeteria. Sevenload und Ormigo sorgten für ausreichend Getränke. Danke und Gute Nacht!
Tag zwei folgt in Kürze…
Vielen Dank an Kai, Jan, Franz, Dominik und Lindsey für die Fotos! Es gelten die jeweiligen Creative Commons-Lizenzen.















Der Köln-Bonner Flughafen kann schonmal ein wenig verwirrend zu finden sein. Früher war das Ganze allerdings noch weitaus nervtötender, vor allem, wenn man es mit öffentlichen Verkehrsmitteln versuchen wollte. Außer Bus ging da glaube ich lange gar nichts. Inzwischen hat sich das ja alles stark verändert, wahrscheinlich der Hauptgrund dafür, dass der Flughafen jetzt richtig stark frequentiert wird.