Als quasi-im-Netz-lebender-2.0-Power-User ist es ein richtig erfrischendes Erlebnis, wenn ich mich eine Woche im Jahr einfach ausklinke. Dann schalte ich meinen Router aus, lasse mein MacBook zugeklappt, rolle ein paar Kabel zusammen und flüchte vielleicht sogar an einen Ort, an dem ich noch nicht einmal Mobilfunkempfang habe. Offline-sein ist eh der neue Trend und Samstag ist mein persönlicher Shutdown-Day. Das perfekte Timing ist mir natürlich sofort aufgefallen… :-/
Immer öfter erscheint es mir in der Zeit meiner Urlaubsplanung zudem so, als ob mein täglich beanspruchtes MacBook ebenfalls seine Pausen von mir braucht. Pünktlich zur Urlaubszeit fängt es sich Jahr für Jahr ein Wehwehchen nach dem anderen ein, bis ich schließlich gewillt bin, es ebenfalls in Kur zu schicken: Es bricht, es reißt, das Display beginnt wie ein Stroboskop zu flackern und der Akku verlernt den Ruhezustand. Da ich noch eine Menge mit dem kleinen Ding vorhabe, habe ich ihm nach einem kurzen Telefonat mit JessenLenz ebenfalls eine Kur verordnet: Morgen wird es abge- und generalüberholt, einen Tag drauf steige dann ich in den Flieger und schaue mir das wahrscheinlich schönste Bergdorf Liguriens mal aus der Nähe an. Ich meine sogar irgendwo gelesen zu haben, dass Kai sich in der gleichen Gegend aufhält. Vielleicht trifft man sich mal auf ‘nen Wein?
Temperaturen in den Mittelzwanzigern, Antipasti, das Meer und die Berge - und ich komme erst wieder, wenn hier in Köln keiner mehr in BarCamp-Euphorie umhertanzt! Ob wir dort in den Bergen an einen USTREAM andocken können…?

Allen in Deutschland gebliebenen wünsche ich viel Spaß bei allen Veranstaltungen rund um das zweite Kölner Barcamp, beim riesenmaschinigen 9to5 Festival-Camp in der Hauptstadt und beim Düsseldorfer Open Source Festival. Was eine Woche!
